Résumé

Dieses Buch analysiert am Beispiel des Erdöls und Venezuelas das Verhältnis der entwickelten, von ihren internationalen Gesellschaften vertretenen kapitalistischen Länder zu den natürlichen Reichtümern der exportierenden Länder der Dritten Welt.
Dieses Verhältnis entwickelte sich während des Konzessionsregimes zum Vorteil von Venezuela. Diese Entwicklung gipfelte in dem Hydrokarburatengesetz von 1943, in dem auch die staatlichen Hoheitsrechte bezüglich der Steuern verankert wurden.
Mit der Nationalisierung 1975 wurde dieses Gesetz jedoch aufgehoben und die Erdölpolitik von der staatlichen Erdölindustrie übernommen. Die weitere Entwicklung zugunsten der internationalen Erdölgesellschaften führte dazu, dass die steuerlichen Hoheitsrechte durch entsprechende Abkommen über Entschädigungen und der Verpflichtung zu einer staatlichen Minderheitsbeteiligung in den Assoziationen praktisch neutralisiert wurden.
Der Versuch, unter dem von Hugo Chávez geschaffenem Regime diese Situation zu überwinden, scheiterte. Schließlich übernahmen die USA die Kontrolle über das Land, so dass jetzt die Reprivatisierung der Erdölindustrie ansteht, ohne dass die staatliche Gesellschaft noch an den Operationen beteiligt wäre.

Caractéristiques

Collection : Inter-National

Auteur(s) : Bernard Mommer

Publication : 4 juin 2026

Intérieur : Noir & blanc

Support(s) : eBook [PDF]

Contenu(s) : PDF

Protection(s) : Marquage social (PDF)

Taille(s) : 3,15 Mo (PDF)

Langue(s) : Allemand

Code(s) CLIL : 3079

EAN13 eBook [PDF] : 9782336618036

EAN13 (papier) : 9782336618029

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